WWOOF (Working Weekends on Organic Farms - Arbeiten an Wochenenden auf Biobetrieben wie es früher genannt wurde) wurde als Idee 1971 geboren. Sue Coppard organisierte ein Versuchswochenende für sich und drei andere Londoner auf einem Betrieb in Ost Sussex. Sue vereinbarte folgendes mit dem Bauern: Sie würden ihm bei allen Arbeiten die gemacht werden müssten helfen im Austausch gegen Unterbringung und Verpflegung. Diese Sache wurde ein großer Erfolg. Bald nahmen andere Biobetriebe Kontakt zu ihr auf, die anboten, sie in Kost und Logis zu nehmen, wenn sie dafür gerne freiwillig bei der Arbeit helfen würden.

Heute steht WWOOF für World Wide Opportunities on Organic Farms und es hat sich zu einem wirklich globalen Phänomen mit über 12.000 Gastgebern in 100 Ländern und ca. 80.000 WWOOFern entwickelt.

Die Gründungsidee von WWOOF...

... ist es, den Austausch von Menschen rund um ökologisches Wirtschaften zu vereinfachen. WWOOF hofft dadurch einen Weg anzubieten auf welchem Menschen mehr über biologische Nahrungsmittel, Landwirtschaft und nachhaltige Wege, ihr Leben zu gestalten lernen können. Dadurch bringt WWOOFen Menschen zusammen, die ähnliche Werte und Philosophien haben. Außerdem versucht WWOOF, helfende Hände für ökologische Projekte zur Verfügung zu stellen, während es gleichzeitig den WWOOFern hilft, zu verstehen, was es bedeutet, seinen Lebensunterhalt als Biobetrieb verdienen zu müssen.

WWOOF Organisationen...

... führen eine Liste von Gastgebern (Whosts") die freiwillige Hilfe gegen Unterkunft und Verpflegung zu bestimmten Zeiten anbieten. Gegen einen kleinen Mitgliedsbetrag können dann freiwillige Helfer ("WWOOFer") diese nutzen um sich mit den Gastgebern in Verbindung zu setzen und einen Besuch zu arrangieren.

Es gibt mehrere separate WWOOF-Organisationen rund um die Welt. Whosts in Ländern ohne eine eigene, nationale WWOOF-Oorganisation werden bei WWOOF Independents gelistet.

Bisher war auch Belgien Teil von WWOOF Independents, um jedoch die biologische Landwirtschaft und nachhaltige Lebensformen in Belgien besser fördern zu können, hat sich eine kleine Gruppe motivierter Menschen die begeisterte WWoofer sind zusammengeschlossen um WWOOF Belgien zu gründen. WWOOF Belgien wird von Freiwilligen als Projekt ohne Erwerbsabsichten organisiert.

Charter of WWOOF Belgium

WWOOF ist ein Austausch

Freiwillige Hilfe gegen Essen, Unterkunft und die Möglichkeit in biologischen Betrieben und in nachhaltigen Lebensformen Erfahrungen zu sammeln. Es gibt keine Hierarchien zwischen Gastgeber und Freiwilligen, keine Gewinnabsichten, keinen finanziellen Austausch und so fördert WWOOFing eine Partnerschaft die auf Vertrauen und Respekt basiert.

WWOOF Gastgeber in Belgien ("Whosts")...

... leben und fördern nachhaltige Lebensformen. Es gibt viele verschiedene Whosts. Einige sind Individualisten oder Familien die ein Stück Land besitzen um ihre eigenen Produkte für sich selbst, Andere oder Gemeinschaften anzubauen. Andere sind Gruppen in denen jeder Einzelne seine besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten nutzt um die Gemeinschaft so unabhängig als möglich zu machen, wieder andere verdienen ihren Lebensunterhalt durch ihre landwirtschaftliche Arbeit. Die große Vielfalt unterschiedlicher Whosts und Angebote stellt sicher, das jeder WWOOFer in Belgien einen Platz finden wird, der zu ihm passt. Außerdem wurde jeder registrierte Whost von einem Mitglied von WWOOF Belgien besucht, um sicherzustellen, das der Whost zu den Zielen, die wir zu fördern versuchen, passt. Eine Beschreibung jedes Whost und seines Angebotes befindet sich in der Whostliste auf dieser Webseite.

WWOOFers in Belgien...

... bieten Hilfe bei vielen verschiedenen Aktivitäten wie Gartenarbeit und Kompost machen, Tierpflege, Holzmachen, Handreichungen bei ökologischen Bauprojekten und vielem mehr. Dementsprechend können WWOOFer in Belgien viele Fähigkeiten entwickeln und die unterschiedlichen Aspekte der ökologischen Wirtschaftsweise und der Nachhaltigen Lebensführung erlernen - je nachdem welchen Whost sie wählen und an welche Aktivitäten sie dort teilnehmen.